Vertrieben – Bilder und Geschichten gegen das Vergessen

Feneis Carina

Die Vertreibung, auch „Aussiedlung“ um 1946 war für viele Sudetendeutsche die furchtbarste Zeit ihres Lebens. Plötzlich hatten sie keinen Besitz, keine Arbeit und nahezu keine Nahrung mehr. Sämtliche Rechte wurden ihnen aberkannt, Familien wurden zerrissen. Bis 1918 war das Sudetenland ein Teil des Königreichs Österreich-Ungarn. Danach gehörte es zur Tschechoslowakei, ab 1938 zum Deutschen Reich. Zwischen 1918 und 1938 wurde die deutsche Minderheit in der Tschechoslowakei Sudetendeutsche genannt. Ihr Siedlungsgebiet, das Sudetenland, umfasste aber nicht nur das Gebiet der Sudeten (Gebirgszug), sondern das gesamte Grenzgebiet der Tschechoslowakei zum Deutschen Reich und Österreich. Nach den Verbrechen des Nationalsozialismus wurden 1945/46 bis zu drei Millionen Sudetendeutsche zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen.

1. Auflage

Morsak
2020

ISBN: 978-3-86512-171-4

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  ŠL 2021
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"Die großen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das Große geschieht so schlicht wie das Rieseln des Wassers, das Fließen der Luft, das Wachsen des Getreides"

Adalbert Stifter